Kloster mit neuem Gesicht

Anthro­po­lo­gi­sche Spu­ren­su­che im UNESCO Welt­erbe Klos­ter Lorsch

Noch bis zum 14. Mai 2017 zeigt das UNESCO Welt­kul­tur­erbe Klos­ter Lorsch im Schau­de­pot Zehnt­scheune die Son­der­aus­stel­lung „Begra­ben und Ver­ges­sen? Kno­chen erzäh­len Geschichte“. Erst­mals geht es darum, das Leben der Men­schen im Klos­ter zu unter­su­chen, und zwar vom frü­hen bis zum spä­ten Mit­tel­al­ter in der bedeu­ten­den Reichs­ab­tei Karls des Gro­ßen: Wie arbei­te­ten die Mön­che dort und wie ging es ihnen gesund­heit­lich?

Höhe­punkt der Schau ist die 3D-Gesichts­re­kon­struk­tion eines Lor­scher Mönchs aus der Hoch­phase des Klos­ters um 900. Die Besu­cher begeg­nen zum ers­ten Mal einem Men­schen aus dem frü­hen Mit­tel­al­ter, einem Men­schen, der vor rund 1.100 Jah­ren im Klos­ter Lorsch gelebt und viel­leicht die Erbau­ung der welt­be­rühm­ten Tor­halle erlebt hat.
Ste­fan Raab

Infor­ma­tio­nen:
www.kloster-lorsch.de

Foto: © Hei­mat- und Kul­tur­ver­ein Lors
Aus­gra­bung 1982 an der Königs­halle.