Skulpturen mit Tiefgang

Werke von Laura Ford sind im Museum Klei­hues-Bau Korn­west­heim noch bis zum 20.01.2019 zu sehen

Geheim­nis­voll, wit­zig, melan­cho­lisch oder alles zur glei­chen Zeit – die Skulp­tu­ren der wali­si­schen Künst­le­rin Laura Ford sind viel­schich­tig. Das Museum im Klei­hues-Bau in Korn­west­heim zeigt bis zum 20. Januar 2019 in der Aus­stel­lung „Sto­ries we tell our­sel­ves“ 35 Werke der wali­si­schen Bild­haue­rin. In ihnen ver­eint Ford viel­schich­tige Erzähl­stränge, die tief in den gezeig­ten Skulp­tu­ren ver­bor­gen lie­gen und Bil­der von Kin­der­rei­men, Mär­chen und Sprich­wör­tern erzeu­gen.

Dabei liegt die Ent­schei­dung im Auge des Betrach­ters, wohin die Ver­wand­lung der Misch­we­sen aus Men­schen, Tie­ren und Pflan­zen geht oder woher sie kommt. In den ebenso wun­der­ba­ren wie merk­wür­di­gen Skulp­tu­ren ver­ber­gen sich mensch­li­che und damit auch sati­ri­sche und iro­ni­sche Züge. Bei den Besu­che­rin­nen und Besu­chern weckt dies das Gefühl der Iden­ti­fi­ka­tion und Asso­zia­tion. Die Aus­stel­lung lässt Platz für Gedan­ken­räume, die zum Träu­men und Nach­den­ken anre­gen. Eigene Erfah­run­gen kön­nen reflek­tiert und in eige­nen Geschich­ten erzählt wer­den.

Zur Aus­stel­lung „Sto­ries we tell our­sel­ves“ sind ein Kata­log und ein Kalen­der erschie­nen.

 

Foto: Ate­lier Laura Ford