Mehr als die Hälfte hat nicht vorgesorgt

Aktu­elle Umfrage: Die Kos­ten einer Bestat­tung wer­den häu­fig unter­schätzt

Der Ver­lust eines gelieb­ten Men­schen ist ein schmerz­li­cher Ein­schnitt für die Hin­ter­blie­be­nen. Neben aller Trauer ist ein Todes­fall aber stets auch mit viel Büro­kra­tie und vor allem mit Kos­ten ver­bun­den. Mit wel­chen Sum­men ist dabei zu rech­nen? Bei einer TNS-Emnid-Umfrage im Auf­trag der LV 1871 mein­ten immer­hin 40 Pro­zent der Bun­des­bür­ger, dass für ein durch­schnitt­li­ches Begräb­nis weni­ger als 5.000 Euro anfal­len. 57 Pro­zent der Befrag­ten waren rea­lis­ti­scher und ver­mu­te­ten Kos­ten zwi­schen 5.000 und 7.000 Euro oder sogar dar­über. Tat­säch­lich kom­men allein für eine Bestat­tung schnell Aus­ga­ben zwi­schen 5.000 bis 10.000 Euro zusam­men.

Ent­las­tung für die Hin­ter­blie­be­nen
Trotz der enor­men finan­zi­el­len Belas­tun­gen aus der Bestat­tung haben fast zwei Drit­tel der Deut­schen der Umfrage zufolge nicht für Begräb­nis und Grab­pflege vor­ge­sorgt. Ledig­lich 22 Pro­zent besit­zen eine Ster­be­geld­ver­si­che­rung, wei­tere 22 Pro­zent haben für die Bestat­tung Geld zurück­ge­legt. Tat­säch­lich kann die Vor­sorge etwa mit einer Ster­be­geld­ver­si­che­rung aus zwei Grün­den sinn­voll sein. Sie schafft zu Leb­zei­ten die finan­zi­el­len Vor­aus­set­zun­gen, um die eige­nen Vor­stel­lun­gen vom letz­ten Weg zu ver­wirk­li­chen. Vor allem aber ent­las­tet sie die Hin­ter­blie­be­nen – mora­lisch und finan­zi­ell. Mög­li­che Unstim­mig­kei­ten und Strei­tig­kei­ten las­sen sich auf diese Weise ver­mei­den.

Ster­be­geld­ver­si­che­rung ohne Gesund­heits­prü­fung
Der Markt der Ster­be­geld­an­bie­ter ist groß, und ent­spre­chend unter­schied­lich sind die Kon­di­tio­nen. Bei renom­mier­ten Anbie­tern wie der LV 1871 fin­det keine Gesund­heits­prü­fung statt, es wer­den keine ärzt­li­chen Gut­ach­ten ein­ge­holt, keine Krank­heit wird aus­ge­schlos­sen. Die War­te­zeit beträgt nur sechs Monate. Die Staf­fe­lung der Ver­si­che­rungs­leis­tung im Todes­fall ist abhän­gig vom Ein­tritts­al­ter. Nach spä­tes­tens drei Jah­ren besteht vol­ler Ver­si­che­rungs­schutz. Bei Unfall­tod ent­fal­len War­te­zeit und Staf­fe­lung ganz. Die Leis­tung wird wahl­weise an die Hin­ter­blie­be­nen oder an den aus­ge­wähl­ten Bestat­ter aus­ge­zahlt.

Je frü­her man sich um den Abschluss einer Ster­be­geld­ver­si­che­rung küm­mert, desto gerin­ger ist der monat­li­che Auf­wand. Denn die Bei­trags­zah­lung wird bei einem frü­he­ren Ein­tritt in den Ver­trag auf einen län­ge­ren Zeit­raum auf­ge­teilt. Auch im Alter ist es noch mög­lich, eine Ster­be­geld-Police abzu­schlie­ßen – näm­lich bis zum Alter von 90 Jah­ren. Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen fin­det man unter www.vorsorgeweitblick.de.

 

Foto: djd/LV 1871/thx