Lebenslanges Wohnrecht – aber wie geht das ?

Haus­be­sit­zer wol­len gerne ihre Nach­kom­men unter­stüt­zen, müs­sen aber dazu aber immer häu­fi­ger auf das Ersparte zurück­grei­fen

Das Wohn- und Lebens­mo­dell des lebens­lan­gen Wohn­rechts ist wenig bekannt, obwohl die gesetz­li­che Basis alt und im Bür­ger­li­chen Gesetz­buch fest­ge­schrie­ben ist. Dabei ist das lebens­lange Wohn­recht gerade in Zei­ten der dro­hen­den Alters­ar­mut ein gutes Instru­ment zur Absi­che­rung im Alter: Durch den Ver­kauf der Immo­bi­lie mit lebens­lan­gem Wohn­recht bekom­men die Senio­ren die Sicher­heit, bis an ihr Lebens­ende in ihrem ver­trau­ten Haus woh­nen blei­ben zu kön­nen. Zusätz­lich pro­fi­tie­ren sie, weil sie das Geld aus dem Ver­kauf des Hau­ses erhal­ten. Das heißt: Das über viele Jahre in das Haus inves­tierte Geld steht ihnen wie­der für die Lebens­hal­tung, zur Auf­bes­se­rung der Rente oder zur Erfül­lung von Wün­schen zur Ver­fü­gung.

Umset­zung des lebens­lan­gen Wohn­rechts
Die neue Bro­schüre erklärt, wie das lebens­lange Wohn­recht funk­tio­niert, wie die Abläufe sind und wie die Umset­zung in der Pra­xis aus­sieht. „Men­schen, die viel Geld, Zeit, Kraft und Herz­blut in ihr Haus gesteckt haben, wol­len genau wis­sen, was beim Ver­kauf des Hau­ses mit lebens­lan­gem Wohn­recht pas­siert“, weiß Experte Ralf Kröll aus sei­nen zahl­rei­chen Gesprä­chen und hat dazu sämt­li­che Infor­ma­tio­nen in einer zwölf­sei­ti­gen Bro­schüre nie­der­ge­schrie­ben (www.wohnrecht24.de).

Das liegt auch daran – das belegt ejne Stu­die sehr gut-, dass unter den Älte­ren jeder Dritte mit der Rente allein den gewohn­ten Lebens­stan­dard nicht hal­ten kann. Zwar würde er gerne seine Nach­kom­men mit regel­mä­ßi­gen finan­zi­el­len Zuwen­dun­gen unter­stüt­zen, aber dann muss er auf das Ersparte zurück­grei­fen. „Unsere Erfah­run­gen in der Immo­bi­lien-Ver­ren­tung zei­gen, dass Senio­ren auch bereit sind, ihr Eigen­heim schon zu Leb­zei­ten zu nut­zen, um ihren Erben unter die Arme grei­fen zu kön­nen. Die Immo­bi­lien-Leib­rente ermög­licht bei­des: eigene Wohn­si­cher­heit und finan­zi­el­len Spiel­raum zum Bei­spiel zur Unter­stüt­zung der Kin­der“, so Fried­rich Thiele von der Deut­schen Leib­ren­ten AG.

So kann es nur noch hei­ßen:  Nicht am Häusle kle­ben, son­dern früh­zei­tig an Mor­gen den­ken und befreit leben.      rb

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