Welcher Reisetyp bin ich ?

Wild­tiere beob­ach­ten, die zum eige­nen Cha­rak­ter pas­sen

Nach dem Grund für ihre Urlaubs­rei­sen gefragt, geben 18 Pro­zent der Euro­päer an, Natur erle­ben zu wol­len. Natur heißt dabei viel mehr als Wan­dern gehen. Es heißt auch, Tiere beob­ach­ten und in ihrer natür­li­chen Umge­bung ent­de­cken – je unge­wöhn­li­cher, desto bes­ser. Das Kreuz­fahrt­por­tal dreamlines.de hat fünf ein­zig­ar­tige Tiere her­aus­ge­sucht, die unter­schied­li­che Reise-Typen beein­dru­cken wer­den.

1. Blau­wal – für Über­mü­tige
Das größte Lebe­we­sen der Erde, der Blau­wal, kann bis zu 180 Ton­nen wie­gen. Ihre Fut­ter­su­che führt die Wale das ganze Jahr über quer durch die Meere. Sie müs­sen schließ­lich etwa vier Ton­nen Krill pro Tag essen, um ihren Ener­gie­be­darf zu stil­len. In der Som­mer­sai­son las­sen sich Blau­wale sehr gut vor Island beob­ach­ten. Die rich­tige Reise, für alle, die eine Bestä­ti­gung brau­chen, dass der Mensch nur ein klei­nes Rad im Getriebe der Erde ist.

2. Kai­ser­pin­guin – für Gesel­lige
Der Kai­ser­pin­guin lebt größ­ten­teils in der Ant­ark­tis. Um sich vor den bis zu minus 60 Grad Cel­sius zu schüt­zen, drän­gen sich die Tiere in gro­ßen Grup­pen dicht anein­an­der und wär­men sich gegen­sei­tig. Die beste Gele­gen­heit Kai­ser­pin­guine in freier Wild­bahn zu beob­ach­ten, bie­ten die Falk­land Inseln unweit der argen­ti­ni­schen Küste. Wer Gesel­lig­keit liebt, kann sie dort bei etwa 2.000 Kai­ser­pin­gui­nen erle­ben.

3. Faul­tier – für Gemüt­li­che
Faul­tiere haben unlängst den Koala Bär als nied­lichs­tes Lebe­we­sen auf Urlaubs­fo­tos abge­löst. Sie leben bevor­zugt in den Baum­kro­nen tro­pi­scher Regen­wäl­der Mit­tel­ame­ri­kas und bewe­gen sich nur etwa 35 Meter am Tag. Wer sie ein­mal gefun­den hat, kann sich stun­den­lang von ihrem freund­li­chen Gesicht und der gemüt­li­chen Art ver­zau­bern las­sen, ohne sich vom Fleck bewe­gen zu müs­sen. Beste Chan­cen dafür bie­ten die Natio­nal­parks Costa Ricas.

4. Kari­bik-Manati – für Luft­ma­trat­zen­lie­ger
Die Kari­bik-Manati sind bis zu vier­ein­halb Meter lange See­kühe, die haupt­säch­lich an den Küs­ten des Golfs von Mexiko und der Kari­bik leben. Sie sind eng mit dem Ele­fan­ten ver­wandt und haben mit ihrem halb­run­den Schwanz gleich­zei­tig Ähn­lich­keit zu Meer­jung­frauen. In den kla­ren kari­bi­schen Gewäs­sern haben sogar ent­spannte Luft­ma­trat­zen­lie­ger eine Chance, diese über­ra­schend agi­len Tiere dabei zu beob­ach­ten, wie sie unter Was­ser ful­mi­nante Sal­tos schla­gen.

5. Komo­do­wa­ran – für Dino­sau­rier- Fans
Der Komo­do­wa­ran trägt den Bei­na­men Dra­che nicht ohne Grund. Die bis zu drei Meter lan­gen Tiere sind bepackt mit Mus­keln und schre­cken nicht davor zurück, auch grö­ßere Säu­ge­tiere anzu­grei­fen. Die urzeit­lich anmu­ten­den Tiere auf den Les­ser Sunda Inseln und natür­lich auf Komodo in Indo­ne­sien zu beob­ach­ten, gibt Dino-Fans eine Idee von der Welt zu Zei­ten der Dino­sau­rier.

 

Foto: © kwest